Spielpädagoge/in


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Ausbildung Nr. SPP121B | SPP122B
Dauer 7 Tage (Intensivausbildung)
Termine SPP121B: 23. - 29. April 2012
SPP122B: 17. - 23. September 2012
jeweils Mo-So von 8.00-18.00 Uhr
Gebühr EUR 1.200,-, ermäßigt EUR 960,- (nicht USt.-pflichtig)
(als Kosten für die berufl. Weiterbildung steuerlich absetzbar)
Voraussetzungen Einfühlungsvermögen, Freude am Umgang mit Kindern, Fähigkeit zur Selbstreflexion.
Zertifikat Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Zertifikat des DIL bescheinigt. Die erworbene Qualifikation kann grundsätzlich bundesweit namentlich geführt und z. B. in selbstständiger Arbeit, eigener Praxis oder im Angestelltenverhältnis beruflich ausgeübt werden.
Veranstaltungsort   Berlin

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Ausbildungsbeschreibung als pdf-Datei


Hintergrund

Die Spielpädagogik wird vor allem in der Sozialarbeit eingesetzt. Sie steht in engem Zusammenhang mit anderen Sparten wie der Erlebnis-, Kultur- oder Sonderpädagogik sowie der Jugendarbeit. Darüber hinaus findet man spielpädagogische Ansätze auch in der Altenhilfe, der Erwachsenenbildung, beim Motivationstraining und in der Personalentwicklung. Die/der Spielpädagoge/in sieht im Spiel mehr als den reinen Zeitvertreib. Das Spiel ermöglicht es uns, unsere Umwelt und unsere eigene Entwicklung besser zu verstehen, unsere sozialen, psychischen und physischen Fähigkeiten besser zu entwickeln und mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Mit Hilfe der Spielpädagogik verstehen wir komplexe Zusammenhänge. Je mehr Spaß das Spielen macht, umso intensiver prägt sich das Gelernte ein.


Ziel

Die Ausbildungsteilnehmer(innen) lernen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Spiels in der pädagogischen Arbeit kennen und das Spiel als wichtigen Beitrag zur persönlichen Zufriedenheit in jeder Lebensphase begreifen. Die Ausbildung befähigt die Teilnehmenden, Spielanlässe zu leiten und zu moderieren und das Spiel in Kindergärten, Schulen und in der Erwachsenenbildung einzusetzen.


Aus dem Inhalt
  • Spieltheorien und Ansätze der Spielpädagogik
  • Methodik und Didaktik im Kinder- und Erwachsenenunterricht
  • Didaktische Spiele
  • Fantasiereisen
  • Autogenes Training (Seminarleiterschein)
  • Beobachtung, Wahrnehmung, Kommunikation
  • Spiele erfinden, improvisieren und anpassen
  • Spielend Ängste und Aggressionen bewältigen
  • Spiele mit einfachen Materialien
  • Geschicklichkeits- und Konzentrationsspiele
  • Bewegungsspiele aus aller Welt
  • Brett- und Gesellschaftsspiele
  • Denk- und Strategiespiele
  • Interaktions- und Rollenspiele
  • Spielplätze gestalten
  • Spielfeste organisieren und durchführen
  • Animation von Großgruppen
  • Umgang mit gruppendynamischen Prozessen
  • Grenzen der Spielpädagogik

Aus dem Methodenteil


Im Mittelpunkt der Ausbildung steht das gemeinsame Spielen, Leben und Arbeiten. Der Kurs wird nach partnerschaftlichen Leitideen aufgebaut und durchgeführt, bei denen sich Spiel und Kommunikation gegenseitig ergänzen. Je nach Interessen und Voraussetzungen der Teilnehmenden werden die einzelnen Themengebiete mehr oder weniger intensiv behandelt. Besonders wichtig ist die Möglichkeit des selbstständigen Engagements und der Persönlichkeitsentwicklung.

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