Schreibtherapeut/in


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Ausbildung Nr. SHT111S
Dauer Berufsbegleitende Ausbildung an 7 Wochenenden
Termine 16./17. Juni, 14./15. Juli, 08./09. September, 27./28. Oktober,
1./2. Dezember 2012, 26./27. Januar und 2./3. März 2013
jeweils Sa und So von 9.00-17.00 Uhr
Gebühr EUR 2.100,-, ermäßigt EUR 1.680,- (nicht USt.-pflichtig)
(als Kosten für die berufl. Weiterbildung steuerlich absetzbar)
Voraussetzungen Einfühlungsvermögen, Freude am Umgang mit Menschen, Fähigkeit zur Selbstreflexion.
Zertifikat Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Zertifikat des DIL bescheinigt. Die erworbene Qualifikation kann grundsätzlich bundesweit namentlich geführt und z. B. in selbstständiger Arbeit, eigener Praxis oder im Angestelltenverhältnis beruflich ausgeübt werden.
Veranstaltungsort   Stuttgart

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Hintergrund

Das Beschreiben eines Ereignisses, einer Erinnerung oder einer Phantasie steigert die Intensität von Erfahrungen. Eine zusätzliche Gestaltung des Geschriebenen macht den Text zu einem fremden Gebilde, das den Verfasser anschaut. Eine so geschaffene Distanz ebnet den Weg zu der erwünschten therapeutischen Wirkung. Denn der eigene Text erscheint dem Schreibenden als ein fremdes Gebilde und schafft damit den notwendigen Abstand zu seinen konkreten Konfl ikten. Das heilende Moment gründet in der Erfahrung gestalteter Sprache, es gründet in der Erfahrung der eigenen schöpferischen Momente. Eine neue Sicht auf das berufl iche wie auf das private Leben wird möglich.


Ziel

Die Teilnehmer(innen) erwerben die Qualifi kation der Intervention mittels schreibtherapeutischer Verfahren sowie die Fähigkeit zu deren Lehre und Vermittlung.


Aus dem Inhalt
  • Grundlagen der Poesietherapie
  • Schreiben - die Sprachlosigkeit überwinden
  • Sprache als Medium des Ausdrucks
  • Emotionale und kognitive Aspekte des Schreibens
  • Schreiben als Zugang zu verborgenen Gefühlen
  • Therapeutische Wirkkraft des Schreibens
  • Schreibtherapie als Selbstanalyse und biografische Archäologie
  • Biografiearbeit und Lebensskript
  • Schreibblockaden
  • Expressives Schreiben
  • Kreatives Schreiben
  • Collagearbeit
  • Therapeutisches Schreiben mit Kindern
  • Schreibgruppen und Schreibwerkstätten
  • Selbstverständnis und Haltung des Schreibtherapeuten
  • Praxis- und Selbsterfahrung
  • Interventionsmöglichkeiten und Erfahrungen aus der Praxis
  • Rechtliche Aspekte / Gesetzliche Grundlagen
  • Individuelles Einzelcoaching

Aus dem Methodenteil


In der Ausbildung wird durch Vortrag, Gruppenarbeit und Selbsterfahrung eine Wissensbasis zu schreibtherapeutischen Verfahren geschaffen. Es werden ausgesuchte und auf die Teilnehmenden abgestimmte Schreibanleitungen gegeben und durch verschiedenste Methoden geführt, die das Schreiben in Gang bringen. Die Teilnehmer(innen) lernen mit der Sprache frei und spielerisch umzugehen und werden sich in ihren Geschichten und Gedichten unverhofft selbst begegnen. Die unterschiedlichen Methoden werden geübt. Die Erfahrungen werden reflektiert, analysiert und auf ihre therapeutische Relevanz hin geprüft. Witz, Esprit und tiefster Ernst gehen in den Wochenendsitzungen Hand in Hand. Leitung: Schreibtherapeutin und promovierte Literaturwissenschaftlerin.

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